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Konzern­abschluss

zum 31. Dezember 2025

Konzernbilanz

zum 31. Dezember 2025

Aktivseite in T€ Anhang 31.12.2025 31.12.2024
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 695 15
2. Geschäfts- oder Firmenwert (1) 412
695 427
II. Sachanlagen (2)
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 2.816.804 2.748.219
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 50.815 50.034
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 101.887 82.886
4. Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 605 605
5. Bauten auf fremden Grundstücken 54.059 55.670
6. Technische Anlagen und Maschinen 11.227 10.342
7. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.754 1.790
8. Anlagen im Bau 115.562 129.187
9. Bauvorbereitungskosten 6.380 5.806
10. Geleistete Anzahlungen 123.959 122.432
3.283.051 3.206.972
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen (3) 4.024 4.040
4.024 4.040
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
1. Grundstücke ohne Bauten 8.760 8.756
2. Bauvorbereitungskosten UV (4) 939 79
3. Unfertige Leistungen (5) 110.890 114.746
4. Andere Vorräte 1.160 1.301
121.748 124.883
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung (6) 1.825 1.464
2. Forderungen aus Betreuungstätigkeit 20
3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (7) 1.064 957
4. Sonstige Vermögensgegenstände (8) 1.885 2.765
4.774 5.206
III. Flüssige Mittel
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 40.536 38.478
C. Rechnungsabgrenzungsposten (9) 181 193
3.455.010 3.380.198
Passivseite in T€ Anhang 31.12.2025 31.12.2024
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital (9) 78.265 78.265
II. Kapitalrücklage (10) 172.904 162.948
III. Gewinnrücklagen      
1. Gesetzliche Rücklage   46.109 46.109
2. Andere Gewinnrücklagen   438.811 401.564
3. Konzernrücklagen   25.384 24.824
    510.304 472.497
IV. Konzernbilanzgewinn   18.236 15.553
V. Nicht beherrschende Anteile   2.831 2.625
    782.540 731.889
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (11) 13.271 13.624
C. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (12) 2.023 2.127
2. Steuerrückstellungen   1.966 999
3. Rückstellungen für Bauinstandhaltung (13) 23.387 24.764
4. Sonstige Rückstellungen (14) 29.833 27.827
    57.209 55.716
D. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (15) 2.371.610 2.361.977
2. Erhaltene Anzahlungen   137.897 131.707
3. Verbindlichkeiten aus Vermietung   9.073 9.415
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   16.872 18.791
5. Sonstige Verbindlichkeiten   2.572 1.561
davon aus Steuern: T€ 417 (Vorjahr T€ 404)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 0 (Vorjahr T€ 0)
     
    2.538.027 2.523.450
E. Rechnungsabgrenzungsposten   60.569 51.135
F. Passive latente Steuern (16) 3.394 4.384
    3.455.010 3.380.198

Konzernbilanz

zum 31. Dezember 2025

Aktivseite in T€ Anhang 31.12.2025 31.12.2024
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 695 15
2. Geschäfts- oder Firmenwert (1) 412
695 427
II. Sachanlagen (2)
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 2.816.804 2.748.219
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 50.815 50.034
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 101.887 82.886
4. Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 605 605
5. Bauten auf fremden Grundstücken 54.059 55.670
6. Technische Anlagen und Maschinen 11.227 10.342
7. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.754 1.790
8. Anlagen im Bau 115.562 129.187
9. Bauvorbereitungskosten 6.380 5.806
10. Geleistete Anzahlungen 123.959 122.432
3.283.051 3.206.972
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen (3) 4.024 4.040
4.024 4.040
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
1. Grundstücke ohne Bauten 8.760 8.756
2. Bauvorbereitungskosten UV (4) 939 79
3. Unfertige Leistungen (5) 110.890 114.746
4. Andere Vorräte 1.160 1.301
121.748 124.883
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung (6) 1.825 1.464
2. Forderungen aus Betreuungstätigkeit 20
3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (7) 1.064 957
4. Sonstige Vermögensgegenstände (8) 1.885 2.765
4.774 5.206
III. Flüssige Mittel
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 40.536 38.478
C. Rechnungsabgrenzungsposten (9) 181 193
3.455.010 3.380.198
Passivseite in T€ Anhang 31.12.2025 31.12.2024
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital (9) 78.265 78.265
II. Kapitalrücklage (10) 172.904 162.948
III. Gewinnrücklagen      
1. Gesetzliche Rücklage   46.109 46.109
2. Andere Gewinnrücklagen   438.811 401.564
3. Konzernrücklagen   25.384 24.824
    510.304 472.497
IV. Konzernbilanzgewinn   18.236 15.553
V. Nicht beherrschende Anteile   2.831 2.625
    782.540 731.889
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (11) 13.271 13.624
C. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (12) 2.023 2.127
2. Steuerrückstellungen   1.966 999
3. Rückstellungen für Bauinstandhaltung (13) 23.387 24.764
4. Sonstige Rückstellungen (14) 29.833 27.827
    57.209 55.716
D. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (15) 2.371.610 2.361.977
2. Erhaltene Anzahlungen   137.897 131.707
3. Verbindlichkeiten aus Vermietung   9.073 9.415
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   16.872 18.791
5. Sonstige Verbindlichkeiten   2.572 1.561
davon aus Steuern: T€ 417 (Vorjahr T€ 404)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 0 (Vorjahr T€ 0)
     
    2.538.027 2.523.450
E. Rechnungsabgrenzungsposten   60.569 51.135
F. Passive latente Steuern (16) 3.394 4.384
    3.455.010 3.380.198

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2025

in T€ Anhang 2025 2024
1. Umsatzerlöse
a) aus Bewirtschaftungstätigkeit (19) 408.434 377.368
b) aus Betreuungstätigkeit 655 600
c) aus anderen Lieferungen und Leistungen 4.766 4.089
413.855 382.056
2. Erhöhung/Minderung (-) des Bestandes an unfertigen Leistungen (20) -2.997 3.787
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 55 66
4. Sonstige betriebliche Erträge (21) 12.547 22.842
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
a) Aufwendungen für Bewirtschaftungstätigkeit (22) 198.213 197.050
b) Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 860 79
c) Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen 303 243
199.375 197.372
6. Personalaufwand (23)
a) Löhne und Gehälter 31.919 30.010
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung
davon für Altersversorgung 1.693.292,54 € (Vorjahr: T€ 1.458)
7.840 7.009
39.759 37.019
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (24) 81.596 77.398
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (25) 20.089 20.478
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 61 66
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus Abzinsungen: 1.240,70 € (Vorjahr: T€ 3)
1.127 1.258
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus Aufzinsungen: 2.908 € (Vorjahr: T€ 3)
41.224 35.818
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag
a) Körperschaftsteuer 1.419 1.313
b) Gewerbesteuer 1.477 1.902
c) Latente Steuern -990 -51
1.905 3.164
14. Ergebnis nach Steuern 40.701 38.826
15. Sonstige Steuern 0 0
16. Konzernjahresüberschuss 40.701 38.825
17. Anteil nicht beherrschender Anteile am Konzernergebnis (26) 211 185
18. Gewinnvortrag (27) 15.553 9.308
19. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen (28) 37.247 32.314
b) in Konzernrücklagen 560 81
20. Konzernbilanzgewinn 18.236 15.553

Konzern-Kapitalflussrechnung

für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2025

in T€ 2025 2024
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit    
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 40.701 38.825
Nicht aktivierungsfähige Modernisierungskosten 23.345 21.816
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 80.185 67.044
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 526 -6.354
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -2.013 -3.822
Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.578 -1.097
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.597 -1.492
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 253 910
Zinsaufwendungen/Zinserträge 40.036 34.494
Ertragssteueraufwand/-ertrag 1.905 3.164
Ertragssteuerzahlungen -938 -4.357
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 191.173 149.132
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit    
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -719 0
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 247 1.523
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -146.358 -229.603
Auszahlungen für nicht aktivierungsfähige Modernisierungskosten -23.345 -21.816
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 77 77
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -61 -66
Erhaltene Zinsen 1.189 1.324
Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 6.000 16.500
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -12.000 -11.000
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -174.970 -243.062
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit    
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitengesellschafter -5 -11
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 93.422 196.795
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -72.342 -61.434
Tilgungszuschüsse 0 0
Gezahlte Zinsen -41.221 -35.814
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -20.145 99.535
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -3.942 5.606
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 32.478 26.872
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 28.536 32.478

Konzern-Anlagenspiegel

für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2025

 
Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwert
in T€ 01.01.2025 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2025 01.01.2025 Zugänge Abgänge Zuschreibungen Umbuchungen Kumuliert 31.12.2025 31.12.2025 01.01.2025
Entgeltlich erworbene Lizenzen 3.475 709 0 0 4.184 3.460 29 0 0 0 3.489 695 15
Geschäfts- oder Firmenwert 6.588 10 0 0 6.598 6.176 423 0 0 0 6.598 0 412
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.063 719 0 0 10.783 9.636 451 0 0 0 10.087 695 3.162
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 3.790.559 20.409 -806 118.229 3.928.391 1.042.340 70.383 -324 -1.410 599 1.111.587 2.816.804 2.748.219
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 57.877 567 -89 1.365 59.720 7.842 1.662 0 0 -599 8.905 50.815 50.034
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 85.414 12.241 0 6.759 104.415 2.528 0 0 0 0 2.528 101.887 82.886
Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 999 0 0 0 999 394 0 0 0 0 394 605 605
Gebäude auf fremdem Grund und Boden 78.785 58 0 0 78.843 23.115 1.670 0 0 0 24.785 54.059 55.670
Technische Anlagen und Maschinen 23.282 3.083 -1.438 0 24.926 12.940 2.195 -1.436 0 0 13.699 11.227 10.342
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.669 257 -169 260 5.018 2.879 553 -167 0 0 3.264 1.754 1.790
Anlagen im Bau 129.187 53.620 -4.683 -62.562 115.562 0 4.683 -4.683 0 0 0 115.562 129.187
Bauvorbereitungskosten 5.806 3.338 0 -2.764 6.380 0 0 0 0 0 0 6.380 5.806
Geleistete Anzahlungen 122.432 62.815 0 -61.288 123.959 0 0 0 0 0 0 123.959 122.432
Summe Sachanlagen 4.299.010 156.388 -7.184 0 4.448.214 1.092.039 81.145 -6.610 -1.410 0 1.165.163 3.283.051 3.206.972
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 7.387 61 -77 0 7.371 3.347 0 0 0 0 3.347 4.024 4.040
Summe Finanzanlagen 7.387 61 -77 0 7.371 3.347 0 0 0 0 3.347 4.024 4.040
Anlagevermögen 4.316.461 157.168 -7.262 0 4.466.367 1.105.021 81.596 -6.610 -1.410 0 1.178.597 3.287.770 3.211.439

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapital des Mutterunternehmens
in T€ Gezeichnetes Kapital Rücklagen Nicht beherrschende Anteile Konzern­eigenkapital
Summe
Stückaktien Anteile Summe Kapital­rücklage
nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB
Gewinnrücklagen Gewinn­vortrag Konzernbilanzgewinn, der dem Mutterunter­nehmen zuzurechnen ist Summe
Gesetzliche Rücklage Andere Gewinn­rücklagen Konzern­rücklage Summe
Stand am 01.01.2024 78.265 0 78.265 162.998 46.109 369.250 24.743 603.100 9.308 690.673 2.450 693.123
Kapitalerhöhung 0
Kapitalherabsetzung 0 -49 -49 -49 -49
Einstellung in Rücklagen 0 32.314 81 32.394 -9.308 -3.837 19.250 19.250
Entnahme aus Rücklagen 0 -11 -11
Konzernjahresüberschuss 0 19.390 19.390 185 19.575
Stand am 31.12.2024 78.265 0 78.265 162.948 46.109 401.564 24.824 635.445 15.553 729.264 2.625 731.889
Stand am 01.01.2025 78.265 0 78.265 162.948 46.109 401.564 24.824 635.445 15.553 729.264 2.625 731.889
Kapitalerhöhung 0 10.030 10.030 10.030 10.030
Kapitalherabsetzung 0 -74 -74 -74 -74
Einstellung in Rücklagen 0 37.247 560 37.807 -15.553 -4.354 17.900 17.900
Entnahme aus Rücklagen 0 -5 -5
Konzernjahresüberschuss 0 22.590 22.590 211 22.801
Stand am 31.12.2025 78.265 0 78.265 172.904 46.109 438.811 25.384 683.208 18.236 779.709 2.831 782.540

Konzernanhang des Jahresabschlusses

A. Allgemeine Angaben und Konsolidierungskreis

Die GESOBAU AG, Berlin (GESOBAU oder Konzern) hat ihren Sitz in 13187 Berlin, Stiftsweg 1. Die GESOBAU ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HRB 396 B registriert und stellt den kleinsten und größten Konsolidierungskreis dar.

Der Konzernabschluss der GESOBAU für das Geschäftsjahr 2025 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften unter freiwilliger Berücksichtigung der „Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen“ in der jeweils aktuellen Fassung und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Unter den Verbindlichkeiten aus Vermietung werden die vorausgezahlten Mieten und Pachten sowie sonstige Verbindlichkeiten aus Mietverhältnissen ausgewiesen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der GESOBAU die folgenden Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Anteil am Kapital
GESOBAU Geschäftsführung GmbH, Berlin (GESOBAU Geschäftsführung) 100,00 %
GESOBAU Wohnen GmbH & Co. KG, Berlin (GESOBAU Wohnen) 94,90 %
aktiva Haus- und Wohnungseigentumsverwaltung GmbH, Berlin (aktiva) 100,00 %
berlinwohnen Hausmeister GmbH, Berlin (bw Hausmeister) 100,00 %
berlinwohnen Messdienste GmbH, Berlin (bw Messdienste) 100,00 %
IDUNA Grundstücksentwicklungs GmbH, Berlin (IDUNA) 89,90 %

Die GESOBAU Wohnen wird vollkonsolidiert, da die ­GESOBAU über die GESOBAU Geschäftsführung einen beherrschenden Einfluss auf sie ausübt. Die GESOBAU Geschäftsführung hält als geschäftsführende Komplementärin an der GESOBAU Wohnen eine Beteiligung von 94,90 %, die Minderheitenanteile von 5,10 % werden von der GEDE Immobilienverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin gehalten.

Der 31. Dezember ist der gemeinsame Bilanzstichtag aller einbezogenen Unternehmen.

Aufgrund der gemeinsamen Führung mit der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, Berlin, wird das folgende Unternehmen im Wege der quotalen Konsolidierung (§ 310 Abs. 1 HGB) in den Konzernabschluss einbezogen:

Anteil am Kapital
Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH, Berlin (Entwicklungsgesellschaft) 50,00 %

Angabe der Gesamtsummen, die aus Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen resultieren (Angaben in T€):

Entwicklungs­gesellschaft nach Konsolidierung
Langfristiges Vermögen 9.699
Kurzfristiges Vermögen 1.344
davon Finanzmittelfonds 1.336
Kurzfristige Schulden 291
Langfristige Schulden 1.000
Erträge 876
Zinserträge 5
Zinsaufwendungen -13
Aufwendungen inkl. Personalaufwand -1.174

B. Erläuterungen zu den Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Konsolidierungsmethoden

Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB angewendet. Danach werden im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung die anzusetzenden Vermögensgegenstände und Verpflichtungen der erworbenen Unternehmen mit ihren beizulegenden Zeitwerten in die Konzernbilanz übernommen. Die Erstkonsolidierung erfolgte für den überwiegenden Teil der zu konsolidierenden Gesellschaften zum 01. Januar 2017. Zum 01. Mai 2020 erfolgte die Erstkonsolidierung der IDUNA.

Der ausgewiesene passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (13,3 Mio. €) resultiert aus der Verrechnung der Wertansätze der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen, mit dem auf diese Anteile entfallenen Betrag des neubewerteten Eigenkapitals (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dieser passive Unterschiedsbetrag wird gemäß DRS 23 Tz. 147 (b) über die gewichtete, durchschnittliche Restnutzungsdauer der betroffenen abnutzbaren Vermögenswerte linear zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden gemäß § 303 HGB alle Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den einbezogenen Unternehmen verrechnet.

Eine Zwischenergebniseliminierung gemäß § 304 HGB wurde aufgrund der Unwesentlichkeit der vereinnahmten konzerninternen Gewinne nicht durchgeführt.

Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden gemäß § 305 HGB die konzerninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen den Konzerngesellschaften eliminiert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Konzernabschluss sind die Vermögensgegenstände und Schulden gemäß den §§ 300, 308 HGB nach dem Recht der Muttergesellschaft, der GESOBAU, bilanziert und mit einheitlichen Bewertungsmethoden bewertet worden. Hieraus ergaben sich aufgrund der konzernweiten einheitlichen Anwendung des Konzernbilanzierungshandbuches keine Änderungen.

I. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Alle entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 800,00 € netto betragen, werden im Zugangsjahr aktiviert, voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Immaterielle Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten mehr als 800,00 € netto betragen, werden aktiviert und über eine Nutzungsdauer von drei Jahren linear abgeschrieben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten einen Geschäfts- oder Firmenwert, der sich im Zuge der Kapitalkonsolidierung nach § 301 HGB ergeben hat. Dieser wurde über einen Zeitraum von fünf Jahren linear bis zum Bilanzierungsstichtag vollständig abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Bei der Bemessung der Abschreibung für das Jahr der Entstehung von nachträglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten werden diese so berücksichtigt, als wären sie zu Beginn des Jahres aufgewendet worden.

Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, sofern zum Abschlussstichtag eine voraussichtlich dauernde Wertminderung zu erkennen ist. Zuschreibungen im Anlagevermögen sind aufgrund § 253 Abs. 5 HGB zwingend vorzunehmen, wenn die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen.

Zu den Herstellungskosten gehören die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung werden in die Herstellungskosten einbezogen; Zinsen für Fremdkapital hingegen nicht.

Die aktivierten Eigenleistungen beinhalten die eigenen Leistungen, die im Zusammenhang mit der Montage von Messtechnik in Wohnanlagen angefallen sind.

Die Abschreibungen von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten mit Wohnbauten werden mit 2,0 % p. a. beziehungsweise 2,5 % p. a. planmäßig linear vorgenommen.

Die Gebäude auf Grundstücken mit Geschäfts- und anderen Bauten werden planmäßig linear mit 2,0 % bis 12,5 % p. a. entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Technischen Anlagen und Maschinen umfassen Kabelnetzanlagen sowie Messgeräte. Die Kabelnetzanlagen werden planmäßig linear entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von 15 Jahren (Kupferkabel) bzw. 20 Jahren (Glasfaserkabel) abgeschrieben.

Messgeräte werden nach den Vorschriften des Eichgesetzes sowie Netzwerktechnik nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben:

Anlageklasse Nutzungsdauer
Heizkostenverteiler 10 Jahre
Wärmemengenzähler 5 Jahre
Wasserzähler 5 Jahre
Netzwerktechnik 10 Jahre

Bei Betriebseinrichtungen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgt die Abschreibung linear mit einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 25 Jahren. Geringwertige Anlagegüter (250,00 € < Anschaffungskosten < 800,01 € netto) werden im Anschaffungsjahr aktiviert, voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Hiervon ausgenommen sind technische Geräte, die zwar ebenfalls vollständig abgeschrieben werden, aber bis zum tatsächlichen Abgang im Anlagevermögen verbleiben.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten und die sonstigen Ausleihungen zum Nennwert beziehungsweise zu den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert, sofern die Wertminderung von Dauer ist. Unverzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst.

II. Umlaufvermögen

Grundstücke ohne Bauten

Die unbebauten Grundstücke des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden gemäß § 253 Abs. 4 HGB, falls erforderlich, auf den niedrigeren beizulegenden Wert der Grundstücke wertmindernd berichtigt.

Unfertige Leistungen

Die unfertigen Leistungen betreffen im Wesentlichen die noch nicht mit den Mietern abgerechneten Betriebskosten. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Leerstandes sowie nicht umlagefähiger Positionen.

Andere Vorräte

Die anderen Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den zu Nennwerten angesetzten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurde allen erkennbaren Risiken durch Abschreibungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Bei Unverzinslichkeit und einer Laufzeit von über einem Jahr werden Forderungen zum Barwert angesetzt. Forderungen gegen ehemalige Mieter werden vollständig wertberichtigt, wenn der Rückstand eine Monatsmiete übersteigt. Vollständige Wertberichtigungen von Forderungen gegen aktuelle Mieter erfolgen, sofern der Rückstand drei Monatsmieten übersteigt.

Flüssige Mittel

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert.

III. Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Für die Berechnung der latenten Steuern wird das Temporary-Konzept angewendet. Temporäre Differenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei Grundstücken und Gebäuden im Anlagevermögen aufgrund höherer steuerlicher Teilwerte, aus noch nicht genutzten körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen sowie aus Bewertungsunterschieden bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen.

Der Berechnung wurde eine gewichtete Körperschaftsteuerbelastung von 11,091 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag zugrunde gelegt. Für die Unternehmen, die die erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG nicht in Anspruch nehmen, wurde eine Gewerbesteuermesszahl von 3,5 % bei einem Hebesatz von 410 % verwendet. Der Berechnung für Steuerlatenzen, die nicht auf Verlustvorträgen beruhen, wurde ein Steuersatz von 25,539 % zugrunde gelegt.

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Bilanzposten werden in der folgenden Tabelle dargestellt und entstehen überwiegend bei der GESOBAU. Die latenten Steueransprüche aus Verlustvorträgen beziehen sich auf die bestehenden körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge der Muttergesellschaft in Höhe von 712,1 Mio. € und die gewerbesteuerlichen Verlustvorträge in Höhe von 510,6 Mio. €.

Insgesamt ergibt sich ein aktiver Saldo, welcher aufgrund des gemäß § 298 HGB i. V. m. § 274 Abs. 1 HGB bestehenden Aktivierungswahlrechts nicht bilanziert wird.

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

in T€ 31.12.2025 31.12.2024
Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für:
Grundstücke mit Wohnbauten 151.000 181.713
Sonstiges Sachanlagevermögen 18.346 19.807
Finanzanlagen 79 0
Rückstellungen 6.567 9.812
Latente Steueransprüche auf Verlustvorträge 152.942 192.656
Summe latenter Steuer­ansprüche netto 328.933 403.987

Die sich im Konzern insgesamt ergebende zukünftige Steuerbelastung (passive latente Steuern) resultiert aus temporären Differenzen aufgrund der Aufdeckung stiller Reserven im Rahmen der Neubewertung der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände gemäß § 301 HGB. Die latenten Steuern wurden mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz von 11,761 % (GESOBAU Wohnen) bzw. 28,417 % (IDUNA) bewertet.

Für die Bewertung latenter Steuern ist der zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich geltende individuelle Steuersatz des Konzernunternehmens, bei dem sich die Differenzen voraussichtlich abbauen (GESOBAU Wohnen sowie IDUNA), zugrunde zu legen.

IV. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Geldbeschaffungskosten werden entsprechend der Laufzeit der Zinsbindungsfrist der Darlehen aufgelöst. Bei Umschuldungen werden die noch vorhandenen Bestände abgeschrieben.

V. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nominalwert ausgewiesen.

VI. Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen

Im Zuge des „Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften“ wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellung für Altersvorsorgeverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszins für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n. F. wurde die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. ­Dezember 2016 angewendet. Daraus ergibt sich zum 31. Dezember 2025 ein Unterschiedsbetrag der Rückstellung für Pensionen in Höhe von -12 T€. Zum Bilanzstichtag übersteigen die frei verfügbaren Rücklagen die ausschüttungsgesperrten Beträge.

Die Pensionsrückstellungen werden gemäß § 249 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (projected-unit-credit-method) ermittelt. Im Rahmen der Berechnung werden nachfolgende Parameter verwendet:

in % 31.12.2025 31.12.2024
Abzinsungsfaktor zum Ende des Jahres; Ø der letzten 7 Jahre (bei einer Laufzeit von 15 Jahren) 2,06 1,96
Abzinsungsfaktor zum Ende des Jahres; Ø der letzten 10 Jahre (bei einer Laufzeit von 15 Jahren) 2,22 1,90
Rententrend 2,20 2,20
Rechnungsmäßiges Renteneintrittsalter 65 65
Richttafeln von Klaus Heubeck (Sterbetafeln) R 18G R 18G

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Nach § 253 Abs. 2 HGB werden die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem durchschnittlichen, fristenkongruenten Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB wird von dem Beibehaltungswahlrecht für Aufwandsrückstellungen gemäß § 249 Abs. 2 HGB (a. F. bis 28. Mai 2009), welche vor dem 01. Januar 2010 gebildet wurden, Gebrauch gemacht.

VII. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Aufwendungsdarlehen, für die nach § 88 II. Wohnungsbaugesetz ein Passivierungswahlrecht besteht, wurden auf der Basis von Individualvereinbarungen zum Barwert angesetzt und sind ausnahmslos passiviert. Die Restlaufzeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.

VIII. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Einzahlungen, die erst in späteren Perioden Erträge darstellen, werden über Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Im Rahmen der BEG-/KfW-Programme „Energieeffizient Sanieren“ und „Energieeffizient Bauen“ bzw. „Klimafreundlicher Neubau (im Niedrigpreissegment)“ sowie der Wohnungsbauförderung des Landes Berlin wurden bzw. werden zinsverbilligte Darlehen ausgereicht. Sofern im Zuge der Baumaßnahmen ein bestimmtes Energieniveau erreicht und durch ein unabhängiges Sachverständigengutachten nachgewiesen wird bzw. preiswerter Wohnraum für einkommensschwache Wohnungssuchende errichtet wird, besteht aufgrund vertraglicher Regelungen ein Anspruch auf einen Tilgungszuschuss. Ist zum Bilanzstichtag die Baumaßnahme abgeschlossen und sind die Voraussetzungen für die Gewährung des Tilgungszuschusses gegeben, wird die Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten gemindert und in gleicher Höhe ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Nach Gutschrift durch die kreditgewährende Bank erfolgt eine Verrechnung mit dem einzelnen Darlehen. Der Rechnungsabgrenzungsposten wird über die Zinsbindungsfrist der zugrunde liegenden Darlehen linear aufgelöst. Die im Rahmen der Neubauförderung des Landes Berlin gewährten Tilgungszuschüsse werden ebenfalls als Aufwandszuschuss behandelt. Dieser wird als passiver Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und über die Laufzeit der Mietpreis- und Belegungsbindung ertragswirksam aufgelöst.

IX. Sonstiges

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommt folgender Bilanzierungsgrundsatz zur Anwendung: Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Dabei werden die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst (Einfrierungsmethode).

C. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) dargestellt.

  1. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der IDUNA entstand ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 6,1 Mio. €, welcher linear über fünf Jahre abgeschrieben wurde und zum Bilanzstichtag vollständig abgeschrieben ist.
  2. Im Jahr 2025 betrugen die Zugänge im Sachanlagevermögen 156,4 Mio. € (Vorjahr: 229,6 Mio. €). Davon betreffen 46,3 Mio. € (Vorjahr: 56,2 Mio. €) eigene Neubaumaßnahmen, 11,4 Mio. € (Vorjahr: 100,1 Mio. €) Bestandsankäufe, 60,6 Mio. € (Vorjahr: 44,0 Mio. €) den Ankauf projektierter Neubauvorhaben, 22,5 Mio. € (Vorjahr: 27,0 Mio. €) umfassende Modernisierungsmaßnahmen im Immobilienbestand der Gesellschaft, 10,0 Mio. € Einbringungen des Landes Berlin sowie 5,6 Mio. € sonstige Investitionen in den Bestand.  Im Geschäftsjahr 2025 wurden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 298 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB in Höhe von 9,2 Mio. € vorgenommen (Vorjahr: 9,0 Mio. €). Es erfolgten Zuschreibungen entsprechend § 253 Abs. 5 HGB in Höhe von 1,4 Mio. € (Vorjahr: 10,4 Mio. €).
  3. Unter den sonstigen Ausleihungen wird ein an die BEW Berliner Energie und Wärme AG (bis Mai 2024 Vattenfall Europe Wärme AG, Berlin) ausgereichtes langfristiges, unverzinsliches Darlehen mit einer Laufzeit bis 2065 zum Barwert ausgewiesen.
  4. In den Bauvorbereitungskosten des Umlaufvermögens werden die Herstellungskosten zur Grundstücksentwicklung der Entwicklungsgesellschaft quotal ausgewiesen.
  5. Die unfertigen Leistungen in Höhe von 110,9 Mio. € (Vorjahr: 114,7 Mio. €) betreffen nicht abgerechnete Betriebskosten. Diesen stehen erhaltene Anzahlungen für Betriebskosten in Höhe von 137,2 Mio. € (Vorjahr: 131,5 Mio. €) gegenüber.
  6. Zum 31. Dezember 2025 bestehen Forderungen aus Vermietung aus ausstehenden Mieten und aus der Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2024 in Höhe von 1,8 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €). Davon haben 29,3 T€ (Vorjahr: 32,4 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen aus Vermietung sind zu 49,9 % (Vorjahr: 52,5 %) wertberichtigt.
  7. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum 31. Dezember 2025 auf 1,1 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.
  8. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden insbesondere Forderungen aus Steuererstattungen und aus Überzahlungen ausgewiesen. Es sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.
  9. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die das Folgejahr betreffen.
  10. Das gezeichnete Kapital der GESOBAU beträgt unverändert 78,3 Mio. €. Es ist aufgeteilt in 15.653.000 Stückaktien ohne Nennbetrag, die in einer Globalurkunde verbrieft sind. Inhaber aller Aktien ist das Land Berlin.Die Struktur und die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. Die Struktur des Konzerneigenkapitals folgt der Struktur des Eigenkapitals der Muttergesellschaft GESOBAU.
  11. Die Kapitalrücklage resultiert im Wesentlichen aus der unentgeltlichen Einbringung von Grundstücken durch den Gesellschafter. Für einen Teil der Bestände bestehen Rückauflassungsvormerkungen zu Gunsten des Landes Berlin, sofern diese Grundstücke für einen öffentlichen Zweck in Anspruch genommen werden sollen; bei Schwesternwohnanlagen darüber hinaus, wenn diese überwiegend von Einrichtungen des Landes Berlin genutzt werden sollen.
  12. Die Entwicklung des Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen (Angaben in T€). Die aufgrund der unterschiedlichen Zeitpunkte der Entstehung des Mutter-Tochter-Verhältnisses (§ 290 Abs. 1 und 2 HGB) und der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss entstandenen stillen Reserven und Lasten in Höhe von 21.557 T€ sowie der darauf entfallenden passiven latenten Steuern in Höhe von 3.556 T€, abzüglich des auf nicht beherrschende Anteile entfallenden Betrages von 927 T€, führten zu einer Erhöhung des neubewerteten zu konsolidierenden Eigenkapitals der GESOBAU Wohnen. Der dadurch entstandene passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer von 39,6 Jahren der erworbenen, abnutzbaren Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst.
    Durch die Neubewertung entstehen technische Unterschiedsbeträge mit Eigenkapitalcharakter.
Zugangsjahr Nutzungsdauer Betrag Erfolgswirksame Vereinnahmung Kumulierte erfolgswirksame Vereinnahmung Saldo
  Jahre 31.12.2024 2025 31.12.2025 31.12.2025
2017 39,6 13.624 353 3.804 13.271
  1. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten auch Beträge für Zusagen, die vor dem 01. Januar 1987 entstanden sind.
  2. Die Rückstellung für Bauinstandhaltung wurde im Geschäftsjahr 2025 in Höhe von 1,4 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €) in Anspruch genommen und valutiert zum 31. Dezember 2025 mit 23,4 Mio. €.
  3. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich unter Beachtung des Einzelbewertungsgrundsatzes mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre abgezinst.

Sie setzen sich wie folgt zusammen (Angaben in T€):

2025 2024
Ausstehende Rechnungslegung 9.013 9.753
Unterlassene Instandhaltungen 8.825 6.364
Sonstige Personalrückstellungen 5.582 4.950
Risiken aus der Abrechnung von Beständen mit offenen Vermögensfragen 3.491 3.427
Übrige 1.853 1.768
Drohende Verluste aus der Bewirtschaftungstätigkeit 979 1.474
Risiken aus Grundstücksgeschäften 91 91
GESAMT 29.833 27.827

Die gesamten Rückstellungen betragen 57,2 Mio. €, davon haben 0,9 Mio. € eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren.

  1. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum 31. Dezember 2025 insgesamt 2.371,6 Mio. € (Vorjahr: 2.362,0 Mio. €). Diese sind vollständig durch Grundpfandrechte und Landesbürgschaften besichert. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die Gesellschaften ihren Verpflichtungen jederzeit nachgekommen sind. Die Verzinsung der Fremdmittel erfolgt zu Zinssätzen zwischen 0,05 % und 4,08 % (durchschnittlich 1,64 %).Das Zinsrisiko in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist teilweise durch derivative Finanzin­strumente abgesichert. Das Volumen der abgesicherten Darlehen beträgt 307,1 Mio. €. Die gesicherten Zinssätze für die abgesicherten Grundgeschäfte liegen zwischen 1,74 % bis 3,07 % und beinhalten eine Zinsbindung für Zeiträume vom 31. Januar 2030 bis zum 30. März 2039.
  2. Im Rahmen des Verkaufs der Blockheizkraftwerke im Geschäftsjahr 2025 wurde von der GESOBAU eine vertragliche Verpflichtung eingegangen, in den Jahren 2030 und 2034 Modernisierungszuschüsse an den Käufer zu zahlen. Diese Verpflichtung ist in Höhe des Barwerts bilanziert (0,6 Mio. €), abgezinst mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Diskontierungszinssätzen.

Verbindlichkeitenspiegel

Die Verbindlichkeiten haben sich wie folgt entwickelt (­Angaben in T€):

Gesamt Mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr davon mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr) 2.371.610
(2.361.977)
69.499
(67.683)
2.302.111
(2.294.293)
2.022.001
(2.007.296)
Verbindlichkeiten aus Vermietung (Vorjahr) 9.073
(9.415)
9.073
(9.415)
0
(0)
0
(0)
Verbindlichkeiten aus Betreuungstätigkeit (Vorjahr) 2
(0)
2
(0)
0
(0)
0
(0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) 16.872
(18.791)
14.588
(16.226)
2.284
(2.565)
0
(0)
Sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr) 2.572
(1.561)
2.572
(1.561)
0
(0)
0
(0)
Gesamt
(Vorjahr)
2.400.130
(2.391.744)
95.735
(94.885)
2.304.395
(2.296.858)
2.022.001
(2.007.296)

Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 137,9 Mio. € (Vorjahr: 131,7 Mio. €) weisen, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

  1. Die Entwicklung der passiven latenten Steuern ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen (Angaben in T€).

    Die passiven latenten Steuern aus dem Mutter-Tochter-­Verhältnis der GESOBAU und der GESOBAU Wohnen werden über die durchschnittliche Restnutzungsdauer der zugrunde liegenden Immobilien ergebniswirksam aufgelöst (Stand per 31. Dezember 2025: 2.139 T€).

    Die im Geschäftsjahr 2020 zugeführten passiven latenten Steuern sind aufgrund des Erwerbs der IDUNA und deren erstmaliger Einbeziehung in den Konzernabschluss entstanden. Aufgrund des zugrunde liegenden unbebauten Grundstücks werden die passiven latenten Steuern im Mutter-Tochter-Verhältnis der GESOBAU und der IDUNA nicht erfolgswirksam aufgelöst (Stand per 31. Dezember 2025: 1.254 T€).

    Im Zuge der im Geschäftsjahr 2025 beschlossenen sukzessiven Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 15 % auf 10 % (2030) wurden sämtliche latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 2 HGB mit den für die relevanten zukünftigen Perioden erwarteten Steuersätzen neu bewertet. Die Anpassung der bilanzierten passiven latenten Steuern führte im Konzernabschluss zu einem außerordentlichen Steuerertrag aus der Auflösung latenter Steuern in Höhe von 953,4 T€.

Erstein­stellung Zufüh­rungs­betrag Betrag Erfolgs­wirksame Auflösung Außerordentliche Auflösung aufgrund der Steuersatzsenkung Kumulierte er­folgswirksame Auflösung Saldo
31.12.2024 2025 2025 31.12.2025 31.12.2025
2017 3.556 3.052 37 876 1.417 2.139
2020 1.332 1.332 78 1.254

D. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

  1. Der GESOBAU-Konzern erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 413,9 Mio. € (Vorjahr: 382,1 Mio. €) ausschließlich im Inland und überwiegend aus der Vermietung von eigenen Wohn- und Gewerbeimmobilien und sonstigen Mieteinheiten (298,4 Mio. €; Vorjahr: 276,1 Mio. €). Die monatlichen Sollmieten für Wohnungen betragen im Jahr 2025 durchschnittlich 7,18 € je Quadratmeter (Vorjahr: 6,80 € je Quadratmeter). In den Umsatzerlösen werden 120,4 Mio. € aus abgerechneten Betriebskosten des Jahres 2024 sowie 4,3 Mio. € aus Durchleitungsentgelten für Kabelnetzanlagen ausgewiesen.
  2. Die Bestandsveränderungen beinhalten überwiegend noch nicht abgerechnete Aufwendungen für Betriebskosten des Jahres 2025. Die abgerechneten Betriebskosten für das Jahr 2024 wirken bestandsmindernd.
  3. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 12,5 Mio. € (Vorjahr: 22,8 Mio. €) werden periodenfremde sonstige betriebliche Erträge mit 9,3 Mio. € ausgewiesen. Diese enthalten im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen (2,5 Mio. €), die Inanspruchnahme der Rückstellung für Bauinstandhaltung (1,4 Mio. €) und Erträge aus Zahlungseingängen für in Vorjahren abgeschriebene Mietforderungen (0,6 Mio. €). Darüber hinaus ergeben sich periodenbezogene Erträge unter anderem aus den Zuschreibungen auf das Sachanlagevermögen gemäß § 253 Abs. 5 HGB in Höhe von 1,4 Mio. € (Vorjahr: 10,4 Mio. €) sowie aus der Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung (0,4 Mio. €).
  4. Unter den Aufwendungen für Bewirtschaftungstätigkeit von insgesamt 198,2 Mio. € (Vorjahr: 197,0 Mio. €) werden die Instandhaltungskosten (81,2 Mio. €), die Betriebskosten inklusive der umlagefähigen Grundsteuer (112,7 Mio. €) sowie die sonstigen Aufwendungen der Bewirtschaftungstätigkeit (4,3 Mio. €) ausgewiesen.
  5. Unter den Personalaufwendungen werden auch die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung der Angestellten analog zu den Regelungen des öffentlichen Dienstes mit 1,7 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €) ausgewiesen.
  6. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind planmäßige Abschreibungen in Höhe von 72,0 Mio. € (Vorjahr: 67,2 Mio. €) angefallen. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB in Höhe von 9,2 Mio. € (Vorjahr: 9,0 Mio. €) wurden aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen vorgenommen. Darüber hinaus werden Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €) ausgewiesen.
  7. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 20,1 Mio. € (Vorjahr: 20,5 Mio. €) beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1,9 Mio. € (Vorjahr: 2,9 Mio. €). Diese werden im Wesentlichen durch Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Mietforderungen (1,4 Mio. €) beeinflusst. Darüber hinaus sind die Verwaltungskosten der Gesellschaft enthalten.
  8. Im Posten Anteil nicht beherrschender Anteile am Konzernergebnis wird der im Konzernjahresüberschuss enthaltene, anderen Gesellschaftern zustehende Gewinn für einen Minderheitenanteil von 5,1 % der ­GESOBAU Wohnen und der Minderheitenanteil von 10,1 % der IDUNA ausgewiesen.
  9. Der Gewinnvortrag von 15,6 Mio. € wurde vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt.
  10. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn der ­GESOBAU AG des Jahres 2025 in Höhe von 17,9 Mio. € in die Position „Andere Gewinnrücklagen“ einzustellen. Vorab wurde entsprechend § 17 Abs. 1 der Satzung ein Teilbetrag von 17,9 Mio. € in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

E. Konzernkapital­flussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die liquiden Mittel im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben, sowie die Herkunft und Verwendung der Zahlungsströme. Dabei werden die laufende Geschäftstätigkeit, die Investitionstätigkeit und die Finanzierungstätigkeit voneinander unterschieden. Die Konzern-Gesellschaften haben im Jahr 2025 Festgeldanlagen mit einer Laufzeit von länger als drei Monaten in Höhe von 12,0 Mio. € (Vorjahr: 11,0 Mio. €) getätigt, welche folglich in der Kapitalflussrechnung als Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition unter dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit gezeigt werden. Der in der Kapitalflussrechnung dargestellte Finanzmittelbestand von 28,5 Mio. € (Vorjahr: 32,5 Mio. €) umfasst alle Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten von 40,5 Mio. € (Vorjahr: 38,5 Mio. €) abzüglich der Festgeldanlagen mit einer Laufzeit von länger als drei Monaten von 12,0 Mio. €. (Vorjahr: 6,0 Mio. €).

Der Finanzmittelfonds definiert sich aus dem Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Die liquiden Mittel enthalten auch verpfändete Bankkonten zu Gunsten von Mitarbeitenden in Höhe von 1,3 Mio. €. Sie stehen deshalb nicht zur freien Verfügung der Gesellschaft.

Die zum Bilanzstichtag frei verfügbaren liquiden Mittel betrugen zusammengefasst 27,3 Mio. € (Vorjahr: 26,9 Mio. €).

Die Bestände des Finanzmittelfonds von quotal einbezogenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

Finanzmittel­fonds nach Konsolidierung 2025 in T€ Finanzmittel­fonds nach Konsolidierung 2024 in T€
Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH, Berlin 1.336 543

F. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bezugsverpflichtungen

Der BEW Berliner Energie und Wärme AG (bis Mai 2024: Vattenfall Wärme Berlin AG) wurde Ende der 1960er Jahre zur Finanzierung der Herstellung eines Fernheizverteilungsnetzes im Märkischen Viertel ein unverzinsliches Darlehen über 9.106 T€ mit einer Laufzeit bis 2065 gewährt. Gleichzeitig wurden ein Erbbaurechtsvertrag über Grundstücksflächen im Märkischen Viertel zwecks Errichtung eines Fernheizwerkes sowie ein Wärmelieferungsvertrag mit entsprechenden Laufzeiten abgeschlossen. Der Wärmelieferungsvertrag mit der BEW Berliner Energie und Wärme AG wurde ab 01. Januar 2019 angepasst. Der Vertrag läuft nunmehr bis zum 31. Dezember 2028. Er verlängert sich jeweils um fünf Jahre, sofern der Vertrag nicht neun Monate vor Ablauf durch einen der Vertragspartner gekündigt wird. Die Zahlungen für Wärmelieferungen aus diesem Vertrag beliefen sich in 2025 auf 14,0 Mio. € (Vorjahr: 12,9 Mio. €). Die sich aus dem Vertrag ergebenden finanziellen Verpflichtungen werden als Betriebskosten weiterverrechnet.

Das Bestellobligo für vergebene Bauaufträge in Höhe von 73,1 Mio. € ist durch zugesagte Kredite und vorhandene Liquidität abgedeckt.

Haftungsverhältnisse

Die der Gesellschaft überlassenen Mietsicherheiten gemäß § 551 BGB betragen zum 31. Dezember 2025 51,0 Mio. € (Vorjahr: 47,4 Mio. €) und wurden, vom übrigen Vermögen getrennt, bei einem Kreditinstitut verzinslich angelegt.

Angaben zu Finanzderivaten

Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken bestehen 19 Zinsswapgeschäfte mit einem Gesamtvolumen von 222,1 Mio. €, denen 19 entsprechende Grundgeschäfte gegenüberstehen, so dass jeweils eine Bewertungseinheit gebildet werden konnte. Der Umfang der gebildeten Bewertungseinheiten erstreckt sich ausschließlich auf Micro Hedges. Hierbei wird das aus einem einzelnen Grundgeschäft resultierende Risiko unmittelbar durch ein zugeordnetes Sicherungsgeschäft abgesichert. Darüber hinaus bestehen vier Forwardswapgeschäfte über 85,0 Mio. € (Laufzeiten von 2027 bis 2039), die für die nach Auslaufen der Zinsbindungsfrist geplante Prolongation von bestehenden Darlehensverbindlichkeiten in Höhe der Restvaluta zum Zinsbindungsende zur zukünftigen Absicherung von Zinsänderungsrisiken abgeschlossen wurden. Für diese Forwardswapgeschäfte wurden antizipative Bewertungseinheiten gebildet. Die aufzunehmenden variablen Darlehen (Grundgeschäfte) der antizipativen Bewertungseinheiten werden künftig so ausgestaltet, dass sie hinsichtlich der critical terms übereinstimmend zu den Sicherungsgeschäften lauten. Es ist davon auszugehen, dass die erwarteten und abgesicherten Grundgeschäfte zu den Anfangsdaten der Sicherungsinstrumente in der erwarteten Höhe tatsächlich abgeschlossen werden können. Derzeit sind keine Umstände bekannt, die eine anderweitige Bilanzierung sowie Auflösung der Bewertungseinheiten veranlassen würden. Die Ermittlung des Marktwertes der Finanzderivate erfolgt durch Diskontierung der zukünftigen Zahlungsströme auf Basis der „mark-to-market-Bewertung“ anhand marktüblicher Zinsen über die Restlaufzeit der Instrumente.

Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft sollen sich im Sicherungszeitraum ausgleichen, da gemäß der Risikopolitik der Gesellschaft für Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach deren Entstehung in gleicher Höhe und Laufzeit Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen werden. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft fast vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird die „Critical-Terms-Match-Methode“ sowie die „Dollar-Offset-Methode“ (für Zinsswapgeschäfte mit bestehenden Grundgeschäften) verwendet.

Maßgebliche Voraussetzungen für die Bildung einer Bewertungseinheit sind insbesondere die objektive Eignung des Sicherungsinstruments zur Absicherung des Risikos aus dem Grundgeschäft und der rechnerische Nachweis der Wirksamkeit bezogen auf das abgesicherte Risiko. Verbleibt aufgrund einer teilweisen Unwirksamkeit der Sicherungsbeziehung ein unrealisierter Verlust, wird hierfür eine Rückstellung für Bewertungseinheiten gebildet und unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus einem notariell beurkundeten Grundstückskaufvertrag bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 20,0 Mio. €. Der Übergang von Nutzen und Lasten ist vertraglich für das Geschäftsjahr 2026 vorgesehen.

Organe der Gesellschaft

Vorstand

Mitglieder des Vorstandes

Bis 31. Dezember 2025

Jörg Franzen
Erste Bestellung ab dem 15. Februar 2006
Vorsitzender des Vorstandes

Ab 01. Januar 2026

Lars Holborn
Kommissarisch bis zum 30. September 2026
Vorstand Service und Investition

Christian Wilkens
Erste Bestellung ab dem 01. August 2008
Bestellt bis zum 31. Juli 2029
Vorstand Finanzen und Controlling

Bezüge

Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Berichtszeitraum auf 678,0 T€ (Vorjahr: 625,5 T€).

in T€ Jörg Franzen Christian Wilkens
Grundvergütung 225,0 205,0
Urlaubsabgeltung 3,5 0,0
Variable Vergütung auf Basis einer Zielvereinbarung für das Jahr 2024 70,0 70,0
Leistungen der Altersversorgung 33,8 30,8
Geldwerter Vorteil aus Kfz-Nutzung 2,4 7,8
Geldwerter Vorteil aus der Gruppenunfall-Versicherung 0,1 0,1
Zuschüsse bzw. Arbeitgeberanteile zu Sozialversicherungen 15,8 13,8
GESAMT 350,5 327,5

An frühere Vorstandsmitglieder bzw. deren Hinterbliebene sowie ehemalige leitende Angestellte wurden Ruhegelder und Beihilfen in Höhe von 309,3 T€ (Vorjahr: 310,9 T€) gezahlt. Den Pensionsrückstellungen für diesen Personenkreis wurden 170,4 T€ (Vorjahr: 170,9 T€) inkl. Zinsanteil zugeführt. Sie betragen zum Bilanzstichtag 2.022,9 T€ (Vorjahr: 2.126,7 T€).

Mitgliedern des Vorstandes beziehungsweise deren Angehörigen wurden keine Darlehen eingeräumt.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Lina Atris

  • Mitglied des Aufsichtrates vom 10. Dezember 2020 bis 12. Juni 2025
  • Kaufmännische Angestellte, Berlin

Solveig Beck

  • Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 12. Juni 2025
  • Kaufmännische Angestellte, Berlin

Birgit Benz

  • Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 03. Mai 2010
  • Vorsitzende des Aufsichtsrates seit dem 10. Dezember 2020
  • Geschäftsführerin der Forensic Management GFM GmbH, Berlin (i. L.) und der School GRC Training GmbH, Berlin
  • Weitere Aufsichtsratsmandate:
    • Vorsitzende des Aufsichtsrates der nordlicht Wohnungsgenossenschaft eG, Berlin
    • Vorsitzende des Aufsichtsrates der horizont ­Wohnungsgenossenschaft eG, Berlin

Dr. Hartmut Kalleja

  • Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 01. August 2024
  • Geschäftsführer der BAU WERK PLAN Holding GmbH
    und deren Tochtergesellschaften, Berlin
  • Geschäftsführer Specht, Kalleja + Partner Architekten GmbH, Berlin
  • Weitere Aufsichtsratsmandate:
    • Mitglied des Beirates bei der BATEG GmbH, Berlin

Dr. Heike Külper

  • Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 01. Februar 2017
  • Mitglied des Mieterrates der GESOBAU AG

Stephan Machulik

  • Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 15. Juni 2023
  • Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Berlin
  • Weitere Aufsichtsratsmandate:
    • Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der
      Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin

John Prill

  • Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 12. Juni 2025
  • Gewerblicher Angestellter, Berlin

Prof. Dr. Solveig Reißig-Thust

  • Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 10. Dezember 2020
  • Professorin für Betriebliches Rechnungswesen an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin
  • Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates seit dem 10. Dezember 2020

Oliver Rohbeck

  • Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 18. Juni 2015
  • Referatsleiter bei der Senatsverwaltung für Finanzen, Berlin

Ramona Senier

  • Mitglied des Aufsichtsrates vom 23. Mai 2005 bis zum 12. Juni 2025
  • Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates vom 18. Juni 2015 bis zum 12. Juni 2025
  • Kaufmännische Angestellte, Berlin

Martin Tschaepe

  • Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 10. Dezember 2020
  • Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates seit dem 12. Juni 2025
  • Kaufmännischer Angestellter, Berlin

Bezüge

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten 67,3 T€ (Vorjahr: 50,6 T€) an festen Vergütungen, die sich wie folgt aufgliedern:

in €
Birgit Benz 12.682,00
Prof. Dr. Solveig Reißig-Thust 10.870,00
Martin Tschaepe 6.877,00
Stephan Machulik 6.039,00
Oliver Rohbeck 6.039,00
Dr. Heike Külper 6.039,00
Dr. Hartmut Kalleja 6.039,00
Ramona Senier 3.360,00
Solveig Beck 3.352,00
John Prill 3.352,00
Lina Atris 2.688,00

Gesellschafter

Das Land Berlin hält 100 % der Kapitalanteile an der ­GESOBAU AG.

Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten

Der ­GESOBAU-Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 557 (Vorjahr: 536) Mitarbeitende (ohne Vorstandsmitglieder und Aushilfen).

2025 2024
Vorstand 2 2
Angestellte
Prokuristen 5 5
kaufm. und technische Angestellte 394 376
Gewerbliche Arbeitnehmer
Hauswarte/Hausmeister 111 111
Aushilfen 8 8
Auszubildende 48 44
Jahresdurchschnitt 567 546

Die GESOBAU Geschäftsführung sowie die IDUNA beschäftigen keine Arbeitnehmer. Die Mitarbeitenden in der Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH werden gemäß der Quotenkonsolidierung anteilig im Konzern ausgewiesen.

Offenlegung

Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Unternehmensregister.

Die nachfolgend genannten in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften machen von den Erleichterungen des § 264 Absatz 3 HGB Gebrauch. Sie sind von der Pflicht zur Aufstellung und Prüfung eines Anhangs und Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses befreit:

aktiva Haus- und Wohnungseigentumsverwaltung GmbH, Berlin

  • GESOBAU Geschäftsführung GmbH, Berlin
  • berlinwohnen Hausmeister GmbH, Berlin
  • berlinwohnen Messdienste GmbH, Berlin

Nachtragsbericht

Nach dem 31. Dezember 2025 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen könnten, eingetreten.

Berlin, 23. Februar 2026

Lars Holborn

Christian Wilkens

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Berliner Corporate Governance Kodex

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